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Aktive Lichtschranken

SOLARIS NG

Hirsch

Die autonome Aktiv-IR-Lichtschranke – ohne Tiefbau, ohne Verkabelung

Die eigenständigen SOLARIS-NG-Säulen spannen eine echte immaterielle Detektionswand auf. Solarmodul und Batterie sitzen in jeder Säule, die Alarmübertragung läuft über ein Funk-Mesh-Netz – Stromkabel und bauliche Anpassungen entfallen damit vollständig.

SOLARIS NG autonome Infrarot-Lichtschranke mit Solarmodul
Die autonome Aktiv-IR-Lichtschranke – ohne Tiefbau, ohne Verkabelung

Die autonome Aktiv-IR-Lichtschranke – ohne Tiefbau, ohne Verkabelung

Autonome Infrarot-Lichtschranke mit hoher Leistung

  • EINFACHE INSTALLATION: Autonome Lichtschranke – ohne Tiefbauarbeiten, ohne Verkabelung
  • ZUVERLÄSSIGKEIT: Übertragung über ein gesichertes, vertrauenswürdiges Funkprotokoll bei hoher Detektionsleistung
  • INNOVATION: Die erste autonome Infrarot-Lichtschranke mit großer Reichweite (100 m) auf dem Markt
  • Erweiterte Funktionen: Zugunterscheidung (durchfahrender Zug ≠ Person zwischen den Säulen), Gehäuseoption aus Polyacetal und Parametrierungssoftware
OLARIS NG Säule mit integriertem Solarmodul und Batterie

Funktionsprinzip

Die Stromversorgung erfolgt über ein Solarmodul und eine integrierte Batterie – Tiefbauarbeiten sind bei der Installation nicht erforderlich. Sämtliche SOLARIS-NG-Säulen spannen untereinander ein Funk-Mesh-Netz auf, über das Alarminformationen zuverlässig und effizient übertragen werden. Jede Säule verfügt über einen leistungsstarken Funksender/-empfänger mit geringem Energiebedarf.

Erkennt die Infrarot-Lichtschranke einen Eindringling, empfangen alle benachbarten Infrarotsäulen die Alarminformation und geben sie automatisch weiter. Die Alarmmeldung wird auf diesem Weg bis zum Funkkoordinator weitergereicht, der an den MAXIBUS-UNIVERSAL-Hub angebunden ist. Die Alarmzentrale wird so über den Einbruchversuch informiert.

Vollständig autonome Lösung – ohne Tiefbauarbeiten

Vollständig autonome Lösung – ohne Tiefbauarbeiten

Die Infrarotsäule SOLARIS NG arbeitet vollständig autonom. Da sie über ein Solarmodul und eine integrierte Batterie versorgt wird, sind bei der Installation weder Tiefbauarbeiten noch eine Verkabelung notwendig.

Die Batterie gewährleistet eine hohe Systemautonomie (mehr als ein Monat) sowie einen Betriebstemperaturbereich von –40 °C bis +70 °C. Jede SOLARIS-NG-Säule ist mit einem Funksender/-empfänger von Hirsch ausgestattet. Dank eines proprietären Protokolls bilden alle Infrarotsäulen gemeinsam ein gesichertes Mesh-Netzwerk.

Diese Technologie ermöglicht es, dass Alarminformationen den Funkkoordinator gleichzeitig über mehrere Wege erreichen – und sorgt damit für ein hohes Sicherheitsniveau. Zusätzlich überwacht eine Watchdog-Funktion permanent die einwandfreie Funktion des Netzwerks.

Anwendungen

Anwendungen

Da sich die SOLARIS-NG-Säule einfach installieren lässt, eignet sie sich auch für bestehende Standorte, die eine Perimeterüberwachung mit hohem Sicherheitsniveau erfordern:

  • Logistikstandorte
  • Autohäuser und Fahrzeugstellflächen
  • Industrieanlagen u. v. m.

Für komplexe Standorte, an denen die SOLARIS-NG-Säule nicht auf einer freien Fläche installiert werden kann, lässt sich das Solarmodul abgesetzt montieren und die Stromversorgung des Systems auf diese Weise sicherstellen.

Die SOLARIS-NG-Generation ist zudem in einer Vollkunststoff-Ausführung erhältlich. Das Gehäuse aus Polyacetal macht die Säule gezielt zerbrechlich: SOLARIS NG kann dadurch auch an sehr speziellen Standorten wie Flughäfen oder Umspannwerken eingesetzt werden.

Technische Eigenschaften

Technische Eigenschaften

Gehäuse: 3100

Säulenhöhen: 2 m – 2,5 m – 3 m

Option zerbrechliche Säule: Gehäuse aus Polyacetal verfügbar – Säule aus 100 % Kunststoff

Maximale IR-Reichweite außen, bei jeder Witterung: 100 m

Maximale Anzahl der Zellen pro Richtung: bis zu 10 Zellen

Detektionsmodus: Multiplexierung mit optischer Synchronisation: Mono-Detektion / Mono-Detektion unterer Strahl / Bi-Detektion

Stromversorgung: Solarmodul und integrierte Batterie in jeder Säule

Alarminformationen: Einbruch / Disqualifikation / Sabotage / Übersteigsicherung / Schwache Batterie / Verlust der Funkverbindung

Alarmübertragung: Über dynamisches Funk-Mesh-Netzwerk zum Funkkoordinator

Erweiterte Funktion: Zugunterscheidung (durchfahrender Zug ≠ Person zwischen den Säulen) verfügbar

Ausrichtungshilfen: Akustische und optische Signale an allen Säulen

Betriebstemperatur: –40 °C bis +70 °C

Elektromagnetische Verträglichkeit: Konform zu europäischen Normen (CE-Kennzeichnung) und zu höchsten internationalen Standards

Hinweise zur Installation

Hinweise zur Installation

  • Für den korrekten Betrieb der Lichtschranken ist darauf zu achten, dass diese nicht auf einem instabilen Untergrund montiert werden (z. B. auf einem unzureichend verankerten Mast). Prüfen Sie vor der Installation einer Infrarot-Lichtschranke, ob der Boden ausreichend eben ist und die Standfestigkeit der Säulen dauerhaft gewährleistet. Zwischen den Säulen ist ein Höhenversatz von maximal 10° zulässig. Bei einem Versatz über 10° wenden Sie sich bitte an den Vertrieb von Hirsch.
  • Stellen Sie sicher, dass die Strahlen zu keiner Jahreszeit und bei keiner Witterung (Wind) durch Bewuchs unterbrochen werden können.
  • Achten Sie außerdem auf die Sauberkeit der Abdeckungen: Sie sollten mindestens einmal jährlich mit einem weichen, feuchten Tuch gereinigt werden.
  • Prüfen Sie, dass das Solarmodul nicht durch Bewuchs verdeckt wird und sich nicht unter einer Überdachung befindet. Lässt der Montageort der Säule dies nicht zu, muss das Solarmodul abgesetzt installiert werden.
  • Auch die Sauberkeit des Solarmoduls ist mindestens einmal jährlich zu prüfen und sicherzustellen.
  • Der Funkkoordinator ist im Außenbereich zu installieren – möglichst mittig im geschützten Perimeter und so hoch wie möglich.
  • Prüfen Sie, dass die Frostschutzhauben montiert sind, damit die SOLARIS-NG-Lichtschranken jederzeit zuverlässig arbeiten.
Technologie

Technologie

Die Technologie arbeitet mit einer Wellenlänge oberhalb des sichtbaren Lichts (950 nm), wodurch der Infrarotstrahl für das bloße Auge unsichtbar bleibt.

Die Infrarotstrahlen werden von Infrarotzellen gesendet und empfangen. Die Sendezellen erzeugen einen gepulsten Strahl in Richtung der Empfangszellen, die die Infrarotimpulse aufnehmen und in elektrische Signale umwandeln. Bleibt das Signal aus oder verändert es sich (Verlust von 95 % des gesendeten Signals), wird ein Einbruchalarm ausgelöst. Damit sich die Empfangszellen nicht gegenseitig durch die gesendeten Infrarotstrahlen stören, werden die Zellen gemultiplext.

Dabei werden die Infrarotimpulse synchronisiert gesendet – über eine optische oder drahtgebundene Verbindung zwischen Sende- und Empfangssäule. Dieses Verfahren wird zugleich genutzt, um die Ausrichtung der Zellen zu optimieren („Ausrichtungsrückmeldung"). Auch diese Infrarot-Lichtschranke von Hirsch ist gemultiplext.

Sonderausführungen

Sonderausführungen

SOLARIS NG 45°
Neigungsadapter: Der Adapter wird auf gestapelten Säulen montiert und gleicht Geländeneigungen von bis zu 45 Grad aus.

SOLARIS NG Polyacetal
Die SOLARIS-NG-Generation ist außerdem in einer Vollkunststoff-Ausführung erhältlich. Das Gehäuse aus Polyacetal macht die Säule gezielt zerbrechlich: SOLARIS NG kann dadurch auch an sehr speziellen Standorten wie Flughäfen oder Umspannwerken eingesetzt werden.

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