MAXIRIS
Hirsch
Die MAXIRIS Infrarot-Lichtschranken bilden die leistungsstärkste Perimeterschutz-Lösung im Hirsch-Programm. Mit Reichweiten bis 500 m, bis zu drei virtuellen Detektionszonen je Säule und direkter TCP/IP-Anbindung eignen sie sich besonders für Betreiber kritischer Infrastrukturen – von Energieerzeugung und Wasserwirtschaft über Transport und Logistik bis zu Justizvollzug und militärischen Liegenschaften.


Infrarot-Lichtschranke
- MODULARITÄT: Zwei verschiedene Gehäusevarianten zur Anpassung an unterschiedliche Objektgegebenheiten
- INNOVATION: ZONING-Funktion, TCP/IP-Netzwerk
- ZUVERLÄSSIGKEIT: Strahlen-Multiplexing über drahtgebundene Synchronisation

Funktionsweise
Bei langen Perimetern (über 1 km) können die MAXIRIS-Säulen direkt an ein TCP/IP-Netzwerk oder über den MAXIBUS UNIVERSAL Hub an einen RS485-Bus angeschlossen werden.
Dank der ZONING-Funktion lassen sich pro Lichtschranke bis zu drei virtuelle Detektionszonen mit konfigurierbarer Länge einrichten. Das optimiert das Videosystem (Alarmmeldung je Zone) und erhöht so die Zuverlässigkeit der Anlage bei gleichzeitig sehr hohem Sicherheitsniveau.
Ein mehrsprachiger HTML-Server, der in jede Säule integriert ist, ermöglicht sämtliche Konfigurations- und Wartungsarbeiten am System.

Anwendungen
Technik und Gehäuse der MAXIRIS erlauben den Einsatz an sehr unterschiedlichen Standorten:
- Logistikstandorte
- besonders sicherheitssensible Objekte: Justizvollzugsanstalten, Kernkraftwerke, militärische Liegenschaften und kritische Infrastruktur
- öffentliche Bereiche: Flughäfen, U-Bahnen usw.
- Industrieanlagen

Technische Daten
MAXIRIS 3000
Max. Reichweite im Innenbereich: 500 m
Max. Reichweite im Außenbereich (jederzeit gewährleistet): 100 m
Säulenhöhe: 1,1 m – 2 m – 2,5 m – 3 m – 3,8 m
Einbruchalarmmeldung: Bis zu drei Detektionszonen mit jeweils konfigurierbarem Abstand
Alarmausgänge: RS 485 an jeder MAXIBUS-UNIVERSAL-kompatiblen Säule
Ethernet (RJ45 an jeder Säule), kompatibel mit ModBus TCP Server/Client
Potentialfreie Kontaktausgänge: 2 Relais (Schließer) pro Säule, Zuordnung konfigurierbar
Stromversorgung: 110 V AC / 230 V AC – 60 Hz / 50 Hz
Ausrichthilfen: Akustische und optische Signale an allen Säulen
Betriebstemperatur: –35 °C bis +70 °C – thermostatgeregelte Heizung in jeder Säule
Elektromagnetische Verträglichkeit: Konform zu den europäischen Normen (CE-Kennzeichnung)
Konfigurationswerkzeuge: In jede Säule integrierter HTML-Server (lokaler Zugriff)
Funktionen des HTML-Servers:
- Passwortgeschützt
- Lesen/Schreiben von Parametern
- Ereignisprotokoll und Echtzeitanzeige des Status der Infrarotstrahlen
MAXIRIS 3100
Max. Reichweite im Innenbereich: 500 m
Max. Reichweite im Außenbereich (jederzeit gewährleistet): 100 m
Säulenhöhe: 1 m – 2 m – 2,5 m – 3 m
(übrige Angaben identisch zur MAXIRIS 3000: Alarmzonen, Alarmausgänge, Stromversorgung, Ausrichthilfen, Betriebstemperatur, EMV, HTML-Server)

Installationshinweise
Für den korrekten Betrieb der Lichtschranken ist darauf zu achten, dass sie nicht auf instabilem Untergrund montiert werden (z. B. schlecht einbetonierter Mast o. Ä.). Prüfen Sie vor der Installation einer Infrarot-Lichtschranke, ob der Boden ausreichend eben ist und die Standfestigkeit der Säulen dauerhaft gewährleistet. Zwischen den Säulen ist ein Höhenunterschied von maximal 10° zulässig. Bei mehr als 10° wenden Sie sich bitte an den Vertrieb von Hirsch.
Stellen Sie sicher, dass die Strahlen zu keiner Jahreszeit und bei keiner Witterung (Wind) durch Bewuchs unterbrochen werden können.
Ebenso wichtig ist die Sauberkeit der Abdeckungen: Sie sollten mindestens einmal jährlich mit einem weichen, feuchten Tuch gereinigt werden.

Technologie
Diese Technologie arbeitet mit einer Wellenlänge oberhalb des sichtbaren Lichts (950 nm), wodurch der IR-Strahl für das bloße Auge unsichtbar ist.
Die Infrarotstrahlen werden von Infrarotzellen gesendet und empfangen. Die Sendezellen erzeugen einen gepulsten Strahl in Richtung der Empfangszellen, die die Infrarotimpulse aufnehmen und in elektrische Signale umwandeln. Bleibt das Signal aus oder verändert es sich (Verlust von 95 % des gesendeten Signals), wird ein Einbruchalarm ausgelöst. Damit sich die Empfangszellen nicht gegenseitig durch die gesendeten Infrarotstrahlen stören, werden die Zellen gemultiplext.
Dieses Prinzip besteht darin, den Infrarotimpuls synchronisiert über eine optische oder drahtgebundene Verbindung zwischen Sende- und Empfangssäule zu übertragen. Diese Funktion dient zugleich der optimalen Ausrichtung der Zellen („Ausrichtungsrückmeldung"). Alle IR-Lichtschranken von Hirsch sind gemultiplext (Ausnahme: UNIRIS II und BIRIS II).
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