PIRAMID XL2
Hirsch
Der PIRAMID XL2 ist ein volumetrischer Dual-Technologie-Einbruchmelder, der eine firmeneigene Hochfrequenztechnologie (Stereo-Doppler) mit Passiv-Infrarot kombiniert.


Volumetrischer Dual-Technologie-Bewegungsmelder
- Reichweite: volumetrischer Sensor, 15 × 15 m, 38 × 6
- Zuverlässigkeit: keine toten Zonen, einander ergänzende Technologien
- Alarmverifikation: Kopplung mit einem Videosystem möglich

Funktionsweise
Der PIRAMID XL2 ist ein volumetrischer Dual-Technologie-Einbruchmelder, der eine firmeneigene Hochfrequenztechnologie (Stereo-Doppler) mit Passiv-Infrarot verbindet.
Beide Technologien des Melders müssen gleichzeitig ansprechen, damit ein Alarm ausgelöst wird. Ein firmeneigener integrierter Schaltkreis übernimmt für jede der beiden Technologien eine fortschrittliche Signalverarbeitung und sorgt so für Unempfindlichkeit gegenüber Störungen durch Vögel und Kleintiere.
Darin liegt die Besonderheit der PIRAMID-XL2-Melder: Sie bieten einen zuverlässigen Raumschutz selbst unter äußerst schwierigen Umgebungsbedingungen.

Einsatzbereiche
PIRAMID-XL2-Melder lassen sich unter unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen einsetzen – etwa an Brücken, Leitern oder Uferplattformen – und schützen sowohl Sachwerte als auch strategisch bedeutsame Objekte wie Industrieanlagen, Militärstützpunkte oder Privatvillen.

Technische Daten
Zulässige Betriebsspannung: 8,5 bis 20 V DC
Stromaufnahme: 150 mA bei 12 V DC (LED aus)
Leistungsdichte: max. 120 µW/cm² vor dem Gerät
Betriebstemperatur: –35 °C bis +70 °C
Relative Luftfeuchtigkeit: 0 bis 100 %
Relaiskontakt-Belastbarkeit: 0,1 A / 50 V
Gehäusemaße (mm): 158,75 (L) × 133,35 (B) × 88,90 (H)
Maße der Abdeckhaube (mm): 234,95 (L) × 152,40 (B) × 107,95 (H)
Werkseitig eingestellte Frequenz: 10,587 GHz / 9,90 GHz / 9,47 GHz

Installationshinweise
- Der Melder darf nicht auf einer Fläche montiert werden, die starken Vibrationen ausgesetzt ist. Die Montage muss an einer Wand oder an einem stabilen Mast erfolgen; bei der Anbringung an einem Gebäude mit metallischer Oberfläche muss der Untergrund schwingungsfest sein.
- Der Melder ist so auszurichten, dass sein Erfassungsbereich innerhalb des gewünschten Schutzbereichs auf dem Boden endet. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Gerät große Objekte wie Lastwagen oder Busse noch auf eine Entfernung von rund 150 Metern erfassen kann.
- Der Melder sollte nicht unter Dachvorsprüngen ohne Regenrinne installiert werden, da bei starkem Regen das unmittelbar vor dem Gerät herabfließende Wasser Fehlalarme auslösen kann.

Technologie
Dual-Technologie-Melder verbinden einen Passiv-Infrarotsensor (PIR) mit einem Mikrowellensensor, der nach dem Doppler-Prinzip arbeitet. Hirsch hat beide Technologien kombiniert, um zuverlässige Detektionslösungen zu entwickeln.
Die Infraroterfassung beruht auf der Auswertung der im Überwachungsbereich abgestrahlten Temperatur: Ein Eindringling weist eine Körpertemperatur auf, die sich deutlich von der übrigen Umgebung abhebt. Die Hochfrequenzantenne besteht aus einem Sender mit 10 GHz (K-Band) und einem Empfänger, der nach dem Doppler-Prinzip die Signalveränderungen erfasst, die beim Durchqueren der Erfassungskeule durch ein Objekt entstehen. Das Zusammenspiel beider Technologien ergibt eine zuverlässige und leistungsstarke Lösung, die je nach Sensormodell einen virtuellen Lichtvorhang oder eine Erfassungskeule aufspannt.
Jede Technologie für sich kann gegenüber bestimmten Störeinflüssen empfindlich sein – der PIR-Sensor gegenüber Wärmereflexionen, der Doppler-Sensor gegenüber Wasserbewegungen. In der Kombination wird das System jedoch besonders leistungsfähig, da die Stärken der einen Technologie die Schwächen der anderen ausgleichen. Ein Alarm wird nur dann ausgelöst, wenn beide Technologien eine Intrusion erkennen.
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