* MICROSESAME
Til Technologies
MICROSESAME ist ein zentrales System für Zutrittskontrolle, Gebäudesicherheit und technische Gebäudeverwaltung. Die Management-Software bündelt sämtliche elektronischen Informationen aus dem Gebäude an einer Stelle – von der Türsteuerung über die Einbruchmeldetechnik bis zu angebundenen Drittsystemen.
Die zukunftssichere Zutrittskontrolllösung basiert auf bewährten Standards und wird kontinuierlich weiterentwickelt. Sie unterstützt moderne Technologien wie IP-Netzwerke, RS485-Bus sowie aktuelle Windows- und SQL-Systeme. Das vollständig von der ANSSI zertifizierte und vom BSI anerkannte System gewährleistet nachhaltige Cybersicherheit und lässt sich flexibel an die individuellen Anforderungen einzelner Standorte und Gebäude anpassen.


Zentrale Verwaltung von Zutrittskontrolle, Einbruchmeldetechnik und Drittsystemen
Statt getrennter Insellösungen führt MICROSESAME alle sicherheitsrelevanten Gewerke in einer Oberfläche zusammen. Zutrittskontrolle, Einbruchmeldeanlage, Videoüberwachung und technische Anlagen werden gemeinsam bedient und ausgewertet – das verkürzt Reaktionszeiten und reduziert den Schulungsaufwand für das Bedienpersonal erheblich.

Verwaltung von Benutzer-/Anwenderrechten, Ausweisen, Zugriffsprofilen und Berechtigungen
Berechtigungen werden über Profile vergeben statt einzeln pro Person und Tür. Ausweise, Zutrittszeiten und Bereichsfreigaben lassen sich damit auch bei mehreren tausend Mitarbeitenden strukturiert pflegen. Änderungen an Rolle oder Standort einer Person wirken sich unmittelbar auf alle zugeordneten Zutrittspunkte aus.

Webverwaltung von Benutzern, Besuchern und Terminen
Über die Weboberfläche verwalten Fachabteilungen Besucher und Termine selbst – ohne installierte Software und ohne Zugriff auf die Sicherheitszentrale. Empfang, Personalabteilung oder Werkschutz arbeiten dabei mit genau den Rechten, die ihrer Rolle entsprechen.

Systemarchitektur
MICROSESAME ist in vier Ebenen aufgebaut. Von der Feldebene mit Lesern, Beschlägen und Sensoren über die Steuerungsebene bis zur zentralen Verwaltung greifen die Komponenten ineinander – nach oben offen für angrenzende Systeme und Arbeitsplätze außerhalb der Sicherheitszentrale.
Feldebene: Leser, Beschläge und Sensoren
Auf der untersten Ebene sitzt die Hardware an Tür und Anlage. Die Zutrittskontrolle wird über MLP2-Module angebunden – von Kartenlesern über biometrische Terminals bis zur Kennzeichenerkennung an der Einfahrt. Parallel dazu bindet die Mechatronik funkbasierte und offline arbeitende Türbeschläge ein, deren Berechtigungen über Ausweis-Updater und Funk-Hub aktualisiert werden. Auf derselben Ebene laufen Einbruchmeldetechnik und Gebäudeleittechnik: Melder und Sensoren über MLIO16 und EQUILOCK, Beleuchtung und Heizungssteuerung über MLGTB, Bedienung vor Ort über das TACTILLYS-Terminal.
Steuerungsebene: TILLYS
Die TILLYS-Steuerungen bündeln die Feldgeräte und treffen Zutrittsentscheidungen eigenständig – auch dann, wenn die Verbindung zum Server unterbrochen ist. Türen bleiben damit funktionsfähig, Buchungen werden zwischengespeichert und nach Wiederherstellung der Verbindung nachgeführt.
Managementebene: MICROSESAME
Hier laufen alle Fäden zusammen. MICROSESAME übernimmt Gebäudeüberwachung, Zutrittsmanagement und Einbrucherkennung in einer gemeinsamen Oberfläche. Nach links bindet das System externe Datenquellen an – LDAP-Verzeichnis, Personaldatenbank oder ein übergeordnetes Identity-Management-System –, sodass Personalstammdaten nicht doppelt gepflegt werden müssen. Nach rechts stehen Schnittstellen zu Drittsystemen bereit: Videoüberwachung, Intercom, Perimeterschutz und übergeordnete PSIM-Plattformen.
Arbeitsplätze und angrenzende Systeme
Die oberste Ebene zeigt, wer außerhalb der Sicherheitszentrale mit dem System arbeitet: Ausweispersonalisierung mit Kodierung und Druck, Besucherempfang und Terminmanagement am Empfangsterminal, mobiler und webbasierter Zugriff über MOBILIS 3 und WEBSESAME sowie die Aufschaltung auf eine Notruf- und Serviceleitstelle.
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Funktionen
+ Verwaltung mehrerer Standorte oder Kunden
+ Synchronisierung mit Datenbanken und Software von Drittanbietern
+ Native Konnektoren zu anderen Sicherheitssystemen
+ E-Mails zur Alarmbestätigung, mit Anweisungen und Prozessbeschreibungen
+ Erfassung, Untersuchung und Meldung von Vorfällen

Hohe Sicherheit
- Kundenspezifische Ausweiskarten-Codierung
- Verwaltung von Schleusen und Anti-Passback-Bereichen
- Videoüberprüfung an Zugangspunkten
- Multi-Faktor-Authentifizierung und PIN zum Schutz vor Raubüberfällen
- Blacklist-Verwaltung
- Nachverfolgbarkeit von Bedieneraktionen
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